Das war die Digital Mobility Conference 2017

28-11-2017

Mehr als 300 Teilnehmer kamen in die Classic Remise Berlin zur Premiere der Digital Mobility Conference des Bitkom. Schmuckstücke mobiler Vergangenheit boten den Rahmen, um über die Mobilität der Zukunft zu diskutieren. Auf der Bühne waren sich viele einig: Mobilität muss als EIN System mit verschiedenen Komponenten begriffen werden. Thematische Schwerpunkte, um dies zu erreichen, waren Autonomes Fahren, Mobilitätsdaten und innovative Mobilitätslösungen.

„Wenn jeder auf seinen Daten sitzt und sie nicht teilt, wird keine Innovation stattfinden", warnte Schaeffler-CDO Gerhard Baum. Thomas Jarzombek, Mitglied des deutschen Bundestages, erkannte als nötig, dass sich Datenschutz und Innovation auf Augenhöhe begegnen.

Horst Angerer von Nokia teilte seine Erfahrungen mit der nächsten Generation: „Meine Kinder sagen mir, sie wollen zukünftig nicht mehr selbst fahren. Sie wollen die Zeit für andere Dinge nutzen - und sei es schlafen". Die Convenience ist erfolgsentscheidend und Mobilität als Lösung bei immer mehr Menschen Thema: Um 73  Prozent sind die Suchanfragen zu Mobilität in Deutschland in den letzten drei Jahren gestiegen, zeigte Google Deutschland. 

Im Bereich Autonome Fahrzeuge wird der Großteil aber auf Warentransport entfallen. „LKW sind IoT-Geräte mit über 400 Sensoren, wir bringen sie in die Cloud“, so möchte Harald Marx von Daimler Fleetboard Logistik effizienter und sexy machen. Im Personenverkehr steht On-Demand Public Transportation als ÖPNV der Zukunft in den Startlöchern.

Nach einem Tag voll von aktuellen Inputs rund um die Zukunft der Mobilität genossen die Teilnehmer noch einmal den Blick auf Raritäten der Mobilitätsgeschichte, um beim Feierabendbier ausgiebig zu netzwerken.

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