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Der Rat der EU hat heute den Entwurf für den delegierten Rechtsakt zum Thema „Cooperative Intelligent Transport Systems“ (C-ITS) abgelehnt. Bitkom-Präsident Achim Berg kommentiert das Votum der Mitgliedsstaaten zum künftigen Funkstandard für das vernetzte Fahren.

Kommentar zur EU-Entscheidung über das vernetzte Fahren

Der Rat der EU hat heute den Entwurf für den delegierten Rechtsakt zum Thema „Cooperative Intelligent Transport Systems“ (C-ITS) abgelehnt. Damit votierten die Mitgliedsstaaten gegen den Entwurf der EU-Kommission, für das vernetzte Fahren primär einen Funkstandard auf WLAN-Basis einzusetzen.

Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Mit ihrer heutigen Entscheidung macht die EU den Weg frei für eine technologieneutrale Lösung bei der Kommunikation vernetzter Autos. Diese ist notwendig, um Verkehrsströme sicherer, effizienter und umweltschonender zu machen – durch den Einsatz intelligenter digitaler Technologien.

Ein offener Ansatz, der neben WLAN- auch Mobilfunktechnologien berücksichtigt, bietet große Vorteile für eine ungehinderte technologische Entwicklung. Neben der netzunabhängigen direkten Vernetzung von Verkehrsteilnehmern funktioniert Mobilfunk auch über große Entfernungen. So können insbesondere schlecht geschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer perspektivisch über ihr Smartphone im intelligent vernetzten Verkehr sicher eingebunden werden.

Jetzt ist die Europäische Kommission gefragt, dem heutigen Votum zu folgen und zügig einen neuen Entwurf für einen delegierten Rechtsakt vorzulegen. Dieser muss dem Anspruch von Technologieneutralität und Zukunftsoffenheit Rechnung tragen. Die internationale Konkurrenz aus den USA und China wartet nicht auf Europa.“


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